Geheimtipps vor Ort

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Es geht – mal wieder – ums Reisen. Wenn man eine neue Stadt oder ein neues Land entdecken will, dann greift man meist erst einmal zum Reiseführer. Das ist eine super Idee, um einen ersten Eindruck zu bekommen, allerdings findet man dort selten mehr, als die Touristen Hotspots. Wie findet man also die schönen Ecken in der Fremde, die das Reiseziel so besonders machen? Durch die Einheimischen.

Eigentlich ist das ja ganz logisch, aber wie kommt man da nun dran? Nehmen wir mal an wir wollen eine Großstadt besichtigen; Stadtführungen kosten meist Geld und sind irgendwie ausgelatscht. Man merkt den Führern oft an, dass sie Tag ein Tag aus das Gleiche erzählen. Diese Hop on & Hop off- Busse sind ganz cool, um den ganzen Tag von A nach B zu kommen und einen Überblick zu bekommen und die „wichtigen“ Punkte abzuarbeiten, aber dafür hängt man an bestimmten Punkten fest.

Es gibt aber Möglichkeiten, die Entdeckungstour ganz einfach individuell zu gestalten und echte Geheimtipps abzustauben und weil ich gerne teile bekommt ihr hier meine Internet-Lieblinge:

Couchsurfing.
Hier haben wir ein Internetforum, wo Menschen einander Übernachtungsmöglichkeiten anbieten und zwar umsonst. Einfach so bei Fremden zu schlafen ist mir zwar etwas zu krass, aber ich habe mich schon des öfteren im Urlaub mit anderen Couchsurfern getroffen, die mir dann ihre Lieblingsplätze gezeigt haben. Hier kann man ganz leicht mit Leuten in Kontakt kommen und es ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Man kann auch einfach eine Frage posten und die Leute sind meist so nett und versorgen euch mit allen Infos, die ihr braucht.

Air bnb.
Hier bieten Privatleute ihre Wohnung / ihr Haus oder einzelne Gästezimmer zur Vermietung an. Ich habe die Seite schon öfter genutzt und besonders wenn ich alleine unterwegs bin schlafe ich dann gerne bei Privatleuten, ganz einfach weil man jemanden zum Quatschen hat, der einem die besten Tipps geben kann. (Das Bild habe ich in einer Wohnung geschossen, die wir über airbnb für ein Wochenende in Madrid gebucht hatten.)

Hostels.
Wenn euch Schlafsäle nichts ausmachen seid ihr hier genau richtig, denn man kann jede Menge Leute kennen lernen. Allerdings sind die meisten anderen Reisenden auch von außerhalb, und genau so planlos, wie ihr. Dafür sind es aber spannende Gesprächspartner.

Meetup.
Es gibt mehrere Seiten, auf denen sich „expatriates“ treffen, also Leute, die im Ausland arbeiten. Über couchsurfing habe ich eine Freundin kennen gelernt, die auch bei meetup ist und bin mit ihrer Truppe schon mehrmals hier zu Hause ausgegangen und habe wundervolle Leute kennen gelernt. Dieses Mal war ich dann diejenige die ein paar gute Tipps hatte, aber die expats kennen sich meist auch super aus, da sie meist schon mehrere Jahre vor Ort sind.

Ich hoffe meine Tipps geben euch eine Ahnung davon, wie man einen Urlaub vielleicht einmal anders gestalten kann und wir ihr an echte Insider-Tipps von Einheimischen kommt. Denn manchmal hat die kleine, von außen schäbige, Kneipe eben doch das beste regionale Essen. Und die kennen halt nur die Einwohner.

Frohes Reisen!

XOXO

Sarah

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