Über Rituale und Träume

Andere Länder – andere Sitten.

Dieses alte Sprichwort kann man auf vieles übertragen. Zum Beispiel haben viele Menschen gemeinsame Rituale die für andere vielleicht merkwürdig sind; Begrüßungen, Wortwahl, immer wiederkehrende Aktionen. So auch meine Mutter und ich.

Als ich noch zu Hause wohnte und im Haushalt half, musste ich fast jeden zweiten Samstag Staub putzen. Meine Mutter war in der Zeit meistens in der Küche oder hat sich um andere Dinge, wie die Wäsche gekümmert. Das ist übrigens genau so langweilig, wie es klingt. Da ich Musik liebe, habe ich irgendwann die Best of CD von dem Lieblingskünstler meiner Mama besorgt und ab ging die Post. Wir haben uns durch 18 Lieder getanzt und gesungen – nicht immer textsicher, aber mit Spaß.

Das sind Erinnerungen, die mir wichtig sind. Und noch wichtiger war es mir, als es hieß, dass der Sänger in unserer Nähe auftritt mit Mama hinzugehen. Für sie hat sich ein langer, laaaanger Wunsch erfüllt und für mich sind Kindheitserinnerungen wach geworden. Es war auch wichtig jetzt zu gehen. Wer weiß wann er wieder hier her kommt? Wie lange macht er noch Musik? Träume sind zum Erfüllen da.

Da saßen wir also im Januar in der KöPi Arena und Mama sagte: „Jetzt haben wir gar nicht das Wohnzimmer zum tanzen.“

Thank you, Sir Rod Stewart.

 

XOXO

Sarah

 

🇺🇸🇬🇧

 

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